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Der Laufhund
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Die laute Jagd kurz erklärt
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Die Laute Jagd ist keineswegs ein lärmiges Treiben. Sie lebt von der Stille des Natur, von den Gerüchen des Bodens und von der Geduld des Hundeführers.
Nachdem die Tiere ihre Nachtaktivitäten eingestellt haben, begeben sich Jäger und Hund ins Feld. Zeitdruck existiert nicht, da der geübte Hund die Fährten bis weit in den Morgen hinein problemlos lesen kann. Hat der vierbeineige Jagdgefährte den Duft einmal in der Nase, fängt er mit dem Lesen der Fährte an. Die Wille des Hundes, der seinen Erzieher ab und auch ratlos lässt, zahlt sich jetzt aus. Jetz heisst es für den Jäger hinsetzten, warten und auf die Fahigkeiten des Hundes vertrauen. Irgendwann empfindet der Canis Lupus Familiaris die Fährte als so frisch, dass er einen stechenden Jauchzer von sich gibt und lauthals das Tempo erhöht. Das Wild verlässt sein Versteck und ermöglicht Anblick. Es bleibt ihm aber eine faire Chance, sich davonzustehlen. Diese Jagdart, ist sehr natürlich und selektiv. Man bedenke, dass die Flucht bei Hase und Reh ein wesentlicher Bestandteil der Überlebenstrategie ist und somit kein endloser Schreckmoment. Es mag wohl stimmen, dass beim Ansitz das erlegte Tier nicht viel mitbekommt. Für die überlebenden Artgenossen ist es aber ein enormer Stress, wenn sich der Äsungsplatz als Todesfalle erweist - ein tagelanges Fernbleiben ist das Resultat. Dieser Effekt ist auf der lauten Jagd nicht zu beobachten.


 
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