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Der Laufhund
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Der Laufhund ist feinfühlig und familienfreundlich. Wie kaum einer anderen Hunderasse muss man ihm aber ein hohes Mass an Selbständigkeit zugestehen. Wer draussen in der Natur meint, er wisse es besser als der Hund, wird mit einem anderen Vierbeiner glücklicher.      

Der Luzerner Laufhund ist einer von vier noch existierenden Schlägen des Schweizer Laufhundes. Die Spuren seiner Vorfahren kann man bis ins 15. Jahrhundert zurückverfolgen. Im Jahre 1881, also in der Zeitspanne, als man (nach Ideen von Charles Cruft und anderen) mit Rassenstandards anfing, wurden Schweizer Laufhunde erstmals an einer Ausstellung präsentiert. 1883 wurden für die Schweizer Laufhunde provisorische Rassenzeichen aufgestellt und nur 6 Jahre später konnte schon eine konstante Vererbung der Rasseneigenschaften festgestellt werden. Dies war der eindeutige Beweis, dass deren Vorfahren über lange Zeit nach genauen Vorstellungen gezüchtet wurden. Hunderassen im heutigen Sinne gibt es noch nicht lange. Es muss davon ausgegangen werden, dass ohne die Experten vergangener Jahrhunderte das Wesen der heutigen Laufhunde, wie wir es vor allem aus Frankreich und der Schweiz kennen, nicht existieren würde.


Die Bezeichnung «Luzerner» verweist nicht auf die Entstehung dieser Rasse im Kanton Luzern. Bei der Standardisierung im vorletzten Jahrhundert dürften, zufällig oder nicht, einfach Hunde aus dem Kanton Luzern präsent gewesen sein.

Laufhunde und Bracken werden in Europa vielseitig eingesetzt. Ihr Verstand, ihre Ausdauer und ihre ausserordentliche Spürnase lassen sie als Schweisshund, Apportierhund, Wildschweinjäger und was es noch alles gibt, verwenden.                                                                                                                             Beim Luzerner Laufhund ist das Denken aus seiner Sicht gefragt. Er ist geprägt vom unermüdlichen Willen, mit der Nase eine Spur zu entwirren. Je feiner und lieblicher der Duft, desto ehrgeiziger scheint er zu werden. Wer dem Hund dieses Erlebnis regelmässig gönnt, wird ihm gerecht. Wie sein Name verrät, braucht er Bewegung, welche die Kapazität des ausdauerndsten Menschen übersteigt. Sein adliges Erscheinungsbild ist bezüglich Einsatz und Arbeitsniveau selbstredend...


«Die Jagd mit dem Laufhund ist hochanständig - Mit einem Vorstehhund schiesst man wohl einen Hasen, aber nur mit dem Laufhund jagt man sie.»
Paul Megnin, Kynologe und Journalist, 1886 – 1952

"Dem Menschen sind seine natürlichen Instinkte abhanden gekommen. Für die Jagd benötigt er eine Vielzahl von Hilfsmitteln, wovon der Hund wohl das einzige ist, das vom gejagten Tier verstanden- und als Teil der Natur wahrgenommen wird."


 
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